Anarcho-Kapitalisten sind das Spiegelbild von Pazifisten, die entdecken, dass mit Messern und Schusswaffen schreckliche Dinge getan werden. Sie entwickeln daraus die Überzeugung, dass wir in einer wunderbaren Welt leben würden, wenn nur diese Werkzeuge des Grauens von dieser Welt verbannt werden könnten. Den Rest des Beitrags lesen »
Weshalb der Anarchokaptialismus eine disfunktionale Utopie ist
April 30, 2007(Autor: Sascha Settegast)
In den vergangenen Jahren hat sich auch in Deutschland eine politische Philosophie mit dem Namen „Libertarismus“ auszubreiten begonnen, die – gestützt vor allem auf die Ökonomen Murray Rothbard und Hans-Hermann Hoppe – die Abschaffung des Staates und die Etablierung einer anarchokapitalistischen Gesellschaft fordert, in welcher der Schutz der Menschen vor Zwang und Gewalt durch private, konkurrierende Sicherheitsanbieter stattfinden soll. Die Verteidiger dieser Theorie betrachten sich als Individualisten, haben aber leider wesentliche Prämissen mit dem Kollektivismus gemein. Den Rest des Beitrags lesen »
Ein Feind der Prosperität
April 25, 2007
Die Basler Zeitung berichtet über das neue Buch des Papstes, das am 16. April unter dem Titel „Jesus von Nazareth“ erscheinen soll:
- In seinem ersten Buch seit Beginn seines Pontifikats beklagt Papst Benedikt XVI. eine geistige und materielle «Plünderung» Afrikas durch die reichen Staaten. Die Menschheit müsse neu lernen, was es bedeute, gut zu sein, schreibt das Oberhaupt der katholischen Kirche.
Yaron Brook, der Geschäftsführende Direktor des Ayn Rand Institute weist die Darstellung des Papstes zurück:
- Entgegen den Behauptungen des Papstes ist die Dritte Welt nicht verarmt aufgrund von westlicher „Ausbeutung“, sondern weil sie westliche Ideale nicht angenommen hat – eben die Ideale, die vom Christentum verworfen werden. Die Wurzel der westlichen Prosperität sind seine charakteristischen Werte Vernunft, Wissenschaft und Kapitalismus. Es ist bizarr, als Lösung für die grassierende Armut in der Dritten Welt eine Philosophie vorzuschlagen, die Armut idealisiert.
Verfasst von objektivisten
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