Einst forderte Ayn Rand, dass jeder Philosoph ein fiktives Werk schreiben solle, um die konkrete Bedeutung seiner Philosophie darzustellen. Die Brüder Larry und Andy Wachowski haben ihren Rat befolgt und mit ihrer Matrix-Trilogie ihre philosophische Botschaft unters Volk gebracht: “Wir waren entschlossen, so viele Ideen wie möglich in den Film zu bringen, wie wir konnten.” Die drei Matrix-Filme waren nicht nur ein erheblicher kommerzieller Erfolg , sondern haben auch die Aufmerksamkeit von etablierten Intellektuellen auf sich gezogen. 2002 erschien das Buch The Matrix and Philosophy, in dem sich Professoren der Philosophie zum Thema äußern. Christian Beenfeldt beschreibt in dem Aufsatz The Primacy of Consciousness ‘Reloaded’ – The Philosophy Behind The Matrix zum philosophischen Hintergrund von The Matrix: “Die zentrale Prämisse von The Matrix, dass der Mensch einer metaphysischen Täuschung ausgesetzt sein könnte, ist nicht neu im westlichen Denken. Sie wurde im 17. Jahrhundert in das Herz der westlichen Philosophie injiziert durch Rene Descartes.” Den Rest des Beitrags lesen »
Die Philosophie von „The Matrix“
Mai 31, 2007Was Selbstverteidigung im Krieg bedeutet
Mai 31, 2007Lindsay Perigo, Herausgeber der Zeitschrift The Free Radical, hat sich in der Kommentarsektion von Solopassion.com deutlich (I agree 1000 per cent) zu dem Artikel „Just War Theory“ vs. American Self-Defense von Alex Epstein und Yaron Brook (Präsident und geschäftsführender Direktor des Ayn Rand Institute) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift The Objective Standard). Perigo weist darauf hin, dass die Position von Epstein/Brook nicht daraus bestehe, grundlose Attacken auf Zivilisten während eines Krieges zu unterstützen: „Sie sagen, dass es legitim -sogar zwingend notwendig- ist, so etwas zu tun, wenn es militärisch notwendig ist.“ Dies habe nichts zu tun mit „kollektiver“ Unschuld oder Schuld, sondern sei einfach die Anerkennung der Tatsache, dass dies ein Krieg sei, der von der anderen Seite begonnen wurde, und unsere Seite sei berechtigt, alles zu tun, damit der Sieg erreicht werden kann, in der kürzestmöglichen Zeit und mit der geringsten Zahl an Opfern … auf unserer Seite. Den Rest des Beitrags lesen »
Was wir unseren Soldaten schulden
Mai 26, 2007
Bundesverteidigungsminister Jung hat indirekt Kritik an der amerikanischen Kriegführung in Afghanistan geübt, indem er davon sprach, dass „Kollateralschäden und Schäden bei der Zivilbevölkerung“ vermieden werden müßten. Eine derartige politische Forderung muß allerdings die Beantwortung der Frage einschließen, welchen Preis die eigenen Soldaten für eine derartige Rücksichtnahme bezahlen sollen und ob es moralisch zulässig ist, sie einen solchen Preis bezahlen zu lassen. Die Aufgabe einer legitimen Regierung ist es schließlich, die Rechte ihrer Bürger zu verteidigen, einschließlich die ihrer Soldaten. Alex Epstein kritisiert in einem Beitrag für das Ayn Rand Institute, dass viel zu viele amerikanische Soldaten unnötig gestorben sind, weil sie in Kämpfe geschickt wurden, in denen es nicht um die Verteidigung der amerikanischen Freiheit ging:
„Soldaten in einen Krieg zu schicken ohne eine klare Selbstverteidigungszielsetzung, und ohne ihnen jeden möglichen Schutz zu bieten, ist ein Verrat an ihrem Wagemut und eine Verletzung ihrer Rechte.“
Amerikas dunkle Seite
Mai 24, 2007Die amerikanische Kultur ist nicht ideal und es gibt Teilsegmente, die soweit von diesem Ideal entfernt sind, dass es den Betrachter erschaudern läßt. Den Rest des Beitrags lesen »
Unschuldige und Gesetzesvollzug
Mai 21, 2007Spätestens seit dem 11. September ist im Bewusstsein der breiteren Öffentlichkeit verankert, dass zivile Flugzeuge als Waffen eingesetzt werden können. Damit drängte sich auch die Frage auf, wie mit einer solchen Bedrohung umgegangen werden sollte. Den Rest des Beitrags lesen »
Hiroshima
Mai 21, 2007Autor: Sascha Settegast
Vor jetzt knapp sechzig Jahren warfen die USA erstmals je zwei Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki ab. Beide Städte wurden damals zerstört, tausende Menschen kamen um. Der Nukleareinsatz veranlasste das Japanische Kaiserreich zur Kapitulation und beendete den Zweiten Weltkrieg auch im Pazifik. Den Rest des Beitrags lesen »
Die „unbesonnene“ Ayn Rand
Mai 20, 2007Während ihres ersten Jahres an der Universität in Petrograd (1921-1922) war Ayn Rand, wie sie sich später erinnerte, „etwas unbesonnen“, weil sie alle möglichen anti-sowjetischen Bemerkungen offen äußerte, was sie danach aber bedauerte, weil ihr bewußt wurde, dass sie dadurch ihre Familie in Gefahr hätte bringen können. Den Rest des Beitrags lesen »
Der seltsame Etatismus der Nichtinterventionisten
Mai 18, 2007Stellen wir uns folgende Situation vor: Ein brutaler Dikator im Mittleren Osten, der bereits Zehntausende oder gar Hunderttausende „seiner“ Bürger ermordet hat, sieht sich plötzlich einem teilweise bewaffneten Volksaufstand gegenüber. Den Rest des Beitrags lesen »
Jack Bauer: Ein Mann aus Stahl
Mai 4, 2007Unsere Politiker finden sicherlich keine Zeit sich eine Action-Serie in einem kleinen Privatsender wie RTL 2 anzusehen, denn wenn sie es täten, müßte man damit rechnen, dass sie diese Serie moralisch verdammen würden. Den Rest des Beitrags lesen »
Ein Lexikon des Objektivismus
Mai 2, 2007
Das von Harry Binswanger, Professor für Philosophie am Objectivist Academic Center des Ayn Rand Institute, herausgegebene The Ayn Rand Lexicon kann natürlich kein systematisches Studium des Objektivismus ersetzen, aber für eine schnelle Information über Ansichten, die Ayn Rand über bestimmte Themen geäußert hat, ist es vorzüglich geeignet. Anzumerken ist allerdings, dass anders als der Titel es nahe legt, nicht nur Texte von Rand verwendet werden, sondern auch andere Objektivisten, vor allem aber Leonard Peikoff, der Gründer des Ayn Rand Institute, zu Wort kommen. Überraschenderweise findet sich unter dem Stichwort Economic Good eine kurze Definition dieses Begriffs in einem Zitat des Ökonomen George Reisman, der mittlerweile allerdings beim Ayn Rand Institute in Ungnade gefallen ist, wobei dieser Bruch allerdings keinen philosophischen Hintergrund hat wie etwa die Trennung von David Kelley. Den Rest des Beitrags lesen »
Verfasst von objektivisten
Verfasst von objektivisten
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