Was ist ökonomische Freiheit?
Mittlerweile gibt es einige Studien, die ökomische Freiheit messen, in der Regel im internationalen Vergleich. Es gibt allerdings auch bedeutende Unterschiede bei der ökonomischen Freiheit innerhalb von Bundesstaaten, auch innerhalb der USA. Nach einer Studie des Pacific Research Institute führt South Dakota die Freiheitsliste an, die mit dem Staat New York endet. Kapitel 1 “What Is Economic Freedom?” wurde von Eric Daniels verfaßt.
Die Linkspartei und der Neoliberalismus
Leserbrief an DIE WELT zum Artikel: “Gysi: Linke ist die einzige nicht neoliberale Partei“, vom 18. 03. 2008
Gregor Gysis These, dass die Linkspartei die einzige nicht neoliberale Partei in Deutschland sei, verströmt einen Hauch von Wahrheit. Tatsächlich steht Gysis Partei außerhalb des neoliberalen Konsenses in Deutschland, sie ist aber keineswegs die einzige nicht neoliberale Partei, sondern lediglich die größte. Weiterlesen…
Wie Kant Raum für den Glauben schaffte
In der Ausgabe Oktober 1975 der Zeitschrift The Ayn Rand Letter beschäftigt sich Ayn Rand in dem Aufsatz From The Horse’s Mouth (auch enthalten in dem Sammelband Philosophy: Who Needs It?) mit dem Buch Immanuel Kant: Sein Leben und seine Lehre (englisch: “Immanuel Kant: His Life and Doctrin”) des deutschen Philosophen Friedrich Paulsen (1846 – 1908). Paulsen ist ein überzeugter (wenn auch kein unbedingter) Anhänger Kants und seine Darstellung der Philosophie Kants ist so empörend für Rand, weil sie sein Buch als ein Symptom ansieht für die Zustand der Welt des 19. Jahrhundert (das Buch erschien 1898), eine Welt, die existenziell die beste war in der Geschichte des Westens, philosophisch aber die schlechteste: “Paulsen demonstriert nur, wie vollständig diese Bösartigkeit sich verbreitet hatte in der westlichen Kultur am Anbeginn des 20. Jahrhunderts.” Weiterlesen…
Deutschland für Patrioten, oder: Die Hymne als Kochbuch
(Autor: Sascha Settegast) Wenn man heute die Debatten über Deutschlands Zukunft verfolgt, dann fällt vor allem eines auf: Es werden unzählige, fundamental verschiedene Entwürfe und Gegenentwürfe gemacht, die sich um die eine oder andere Nische des gesellschaftlichen Zusammenlebens drehen und allenfalls lose durch Grundüberzeugungen verknüpft sind, die einander mehr oder minder widerstreiten. Man ruft soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Umweltbewusstsein, ein Recht auf dieses und jenes an, und fordert dann Mindestlöhne oder nicht, streitet sich über deren Höhe in verschiedenen Branchen, diskutiert über die Existenz des Klimawandels und (nicht) zu treffende Maßnahmen, über Kindergeld, Managergehalt, Raucherverfolgung, Hartz IV und IHK-Zwang. Die meisten dieser widerstreitenden Entwürfe sind dabei durch Partikularinteressen motiviert; ihre Vertreter berufen sich auf ein vermeintliches Allgemeinwohl, das mit dem Wohl einer bestimmten Gruppe identifiziert wird, welche die „eigentliche“ Gesellschaft, oder doch einen signifikanten, tragenden, etc. Teil derselben ausmache. Weiterlesen…
Ayn Rand antwortet
Nachdem Ayn Rand ihr Hauptwerk Atlas Shrugged abgeschlossen hatte, widmete sie sich der Sachliteratur, und in einem geringeren Umfang auch einer Vortragstätigkeit, um ihre Philosophie bekannter zu machen. Häufig wurden nach diesen Vorträgen auch Fragen von Zuhörern zugelassen. Robert Mayhew hat durch sein gerade erschienenes Buch Ayn Rand Answers: The Best of Her Q & A Ayn Rands Antworten auf diese Fragen erstmalig auch in gedruckter Form dem interessierten Leser zugänglich gemacht. Sein Buch umfaßt ein breites Spektrum an Fragen und Antworten aus den Bereichen Politik und Ökonomie, Ethik, Metaphysik und Epistemologie, sowie Ästhetik und Kunst. Allerdings weist der Autor ausdrücklich daraufhin, dass Rands Antworten von ihm redigiert wurden und somit nicht als Teil des Objektivismus angesehen werden. Weiterlesen…
Die vertane Chance der “Weltwoche”
Welche eine riesige Überraschung: Die WELTWOCHE aus der Schweiz widmete Ayn Rand in ihrer Ausgabe 24/2007 einen längeren Artikel. Der Autor Thomas Widmer leistet sich aber zahlreiche nicht verzeihliche Formulierungen, die ihm bei besserer Recherche nicht hätten passieren können. Weiterlesen…
Der “Triumph des Objektivismus” in einer libertären Zeitschrift
In der Ausgabe 67 (November 2006) der Zeitschrift eigentümlich frei befindet sich ein Interview mit Robert James Bidinotto (Foto), Chefredakteur von The New Indivdidualist, der Monatszeitschrift der Atlas Society (TAS), einer Organisation, die den Objektivismus als moralische und rationale Alternative auf dem Markplatz der philosophischen Ideen präsentieren möchte. Die Organisation wurde 1989 von dem Philosophen David Kelley gegründet, damals noch unter dem Namen Institute for Objectivist Studies (IOS). Kelley steht heute nach wie vor als Senior Fellow an herausragender Stelle in der Hierarchie der Organisation. Im Vergleich zu den hin und wieder äußerst skurrilen Interviewpartnern der eigentümlich frei -man denke an den NPD-Vorsitzenden-, wirkt dieses Interview wirklich spannend und inspirierend und man kann diesem Magazin nur wünschen, sich daran in der Zukunft ein Beispiel zu nehmen. Weiterlesen…
Rachel Carsons Genozid
Die Biologin Rachel Carson verfaßte 1962 das Buch Der stumme Frühling, das eine im wahrsten Sinne fatale Entwicklung weg vom Einsatz von DDT einleitete:
Bauern, lasst die Hände von DDT” sang 1970 die Kanadierin Joni Mitchell – zwei Jahre später wurde der Einsatz von DDT unter anderem in den USA und Deutschland verboten, in vielen Staaten des Ostblocks und Entwicklungsländern aber weiter verwendet. Zum Beispiel gegen Malaria.
Keith Lockitch vom Ayn Rand Institute erinnert an Rachel Carson, die am 27. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. Für ihn ist dies allerdings kein Anlass zum Feiern, sondern eine Gelegenheit, an den menschenfeindlichen Kern der ökologistischen Ideologie zu erinnern, die die unberührte Natur über das menschliche Leben stellt: Weiterlesen…
Die Philosophie von “The Matrix”
Einst forderte Ayn Rand, dass jeder Philosoph ein fiktives Werk schreiben solle, um die konkrete Bedeutung seiner Philosophie darzustellen. Die Brüder Larry und Andy Wachowski haben ihren Rat befolgt und mit ihrer Matrix-Trilogie ihre philosophische Botschaft unters Volk gebracht: “Wir waren entschlossen, so viele Ideen wie möglich in den Film zu bringen, wie wir konnten.” Die drei Matrix-Filme waren nicht nur ein erheblicher kommerzieller Erfolg , sondern haben auch die Aufmerksamkeit von etablierten Intellektuellen auf sich gezogen. 2002 erschien das Buch The Matrix and Philosophy, in dem sich Professoren der Philosophie zum Thema äußern. Christian Beenfeldt beschreibt in dem Aufsatz The Primacy of Consciousness ‘Reloaded’ – The Philosophy Behind The Matrix zum philosophischen Hintergrund von The Matrix: “Die zentrale Prämisse von The Matrix, dass der Mensch einer metaphysischen Täuschung ausgesetzt sein könnte, ist nicht neu im westlichen Denken. Sie wurde im 17. Jahrhundert in das Herz der westlichen Philosophie injiziert durch Rene Descartes.” Weiterlesen…
Was Selbstverteidigung im Krieg bedeutet
Lindsay Perigo, Herausgeber der Zeitschrift The Free Radical, hat sich in der Kommentarsektion von Solopassion.com deutlich (I agree 1000 per cent) zu dem Artikel “Just War Theory” vs. American Self-Defense von Alex Epstein und Yaron Brook (Präsident und geschäftsführender Direktor des Ayn Rand Institute) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift The Objective Standard). Perigo weist darauf hin, dass die Position von Epstein/Brook nicht daraus bestehe, grundlose Attacken auf Zivilisten während eines Krieges zu unterstützen: “Sie sagen, dass es legitim -sogar zwingend notwendig- ist, so etwas zu tun, wenn es militärisch notwendig ist.” Dies habe nichts zu tun mit “kollektiver” Unschuld oder Schuld, sondern sei einfach die Anerkennung der Tatsache, dass dies ein Krieg sei, der von der anderen Seite begonnen wurde, und unsere Seite sei berechtigt, alles zu tun, damit der Sieg erreicht werden kann, in der kürzestmöglichen Zeit und mit der geringsten Zahl an Opfern … auf unserer Seite. Weiterlesen…