Ein Feind der Prosperität

yaron_brook_picture.jpg Die Basler Zeitung berichtet über das neue Buch des Papstes, das am 16. April unter dem Titel „Jesus von   Nazareth“ erscheinen soll:

    In seinem ersten Buch seit Beginn seines Pontifikats beklagt Papst Benedikt XVI. eine geistige und materielle «Plünderung» Afrikas durch die reichen Staaten. Die Menschheit müsse neu lernen, was es bedeute, gut zu sein, schreibt das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Yaron Brook, der Geschäftsführende Direktor des Ayn Rand Institute weist die Darstellung des Papstes zurück:

    Entgegen den Behauptungen des Papstes ist die Dritte Welt nicht verarmt aufgrund von westlicher „Ausbeutung“, sondern weil sie westliche Ideale nicht angenommen hat – eben die Ideale, die vom Christentum verworfen werden. Die Wurzel der westlichen Prosperität sind seine charakteristischen Werte Vernunft, Wissenschaft und Kapitalismus. Es ist bizarr, als Lösung für die grassierende Armut in der Dritten Welt eine Philosophie vorzuschlagen, die Armut idealisiert.