Rachel Carsons Genozid

90758.jpgDie Biologin Rachel Carson verfaßte 1962 das Buch Der stumme Frühling, das eine im wahrsten Sinne fatale Entwicklung weg vom Einsatz von DDT einleitete:

Bauern, lasst die Hände von DDT“ sang 1970 die Kanadierin Joni Mitchell – zwei Jahre später wurde der Einsatz von DDT unter anderem in den USA und Deutschland verboten, in vielen Staaten des Ostblocks und Entwicklungsländern aber weiter verwendet. Zum Beispiel gegen Malaria.

Keith Lockitch vom Ayn Rand Institute erinnert an Rachel Carson, die am 27. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. Für ihn ist dies allerdings kein Anlass zum Feiern, sondern eine Gelegenheit, an den menschenfeindlichen Kern der ökologistischen Ideologie zu erinnern, die die unberührte Natur über das menschliche Leben stellt:

Die Ursache für die Ablehnung von DDT ist nicht durch Wissenschaft begründet, sondern durch die ökologistische moralische Prämisse, dass es falsch ist, wenn der Mensch in die Natur „hineinpfuscht“. Nach dieser Prämisse ist es die richtige Einstellung gegenüber der Natur, nicht zu versuchen, sie zugunsten des Menschen zu verbessern, sondern Demut zu zeigen vor ihren „gewaltigen Kräften“ und sie in Ruhe zu lassen. Wenn der unberührte, „natürliche“ Zustand ist, dass Millionen sich mit tödlichen Krankheiten infizieren, dann sei es so. In den wenigen Minuten, die man braucht, um diesen Artikel zu lesen, haben sie über Tausend Menschen mit Malaria infiziert und ein halbes Dutzend ist gestorben. Dies ist die Leben-oder-Tod-Konsequenz einer Sichtweise, die gefährliche Insekten als eine „notwendige“ Komponente einer „lebendigen Biosphäre“ ansieht und die versucht, ein „vernünftiges Übereinkommen“ mit ihnen zu finden.